Das ist ein fetter Sound, der einem bei "EL SACO Y LAS CUCARACHAS“ in die Ohren schwappt. Bläsersatz und Dudelsack treffen auf Hammondorgel, Offbeat und satte Basslines. Keine intellektuelle Zumutung, da ist kein Raum für hochtrabende Diskussionen: Hier gibt es den schmissigen Ska so knüppeldick auf die Membran, dass dem Literarischen Quartett Hören und Sehen vergehen würde. Schweißtreibende Beats schießen in die Fü.e, Stillstand und Stillstehen werden zur Unmöglichkeit. Wo diese Kakerlaken auftauchen, bleibt kein Tanzbein still stehen und kein Shirt trocken. Während dem Konzert Dauergrinsen bei Publikum und Thekenpersonal; Liedgut wie "7 nackad Fehla" oder "Yo no hablo Espanol" sind eine Wucht und geheime Wunderpille gegen Depressionen und Sorgenfalten. Punks und Papas liegen sich einträchtig in den Armen, während ihre Begleiterinnen schweißgebadet im Tanzrausch um Luft ringen. "EL SACO Y LAS CUCARACHAS" haben den Soundtrack zur unverkrampften Party der Völkerverständigung und Krisenbewältigung geschrieben! So long, skank on!